Aktuelles aus der DVMB

Morbus Bechterew-Journal Ausgabe Nr. 145

Titelbild Morbus Bechterew-Journal Nr. 145
MBJ Ausgabe Nr. 145

Dank der unermüdlichen Aktivität von Prof. Dr. Ernst Feldtkeller können Sie auch in diesem Heft wieder mehrere Artikel mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Morbus Bechterew lesen.
Viele Morbus-Bechterew-Kranke können damit wieder etwas zum Verständnis ihrer Krankheit und zum sinnvollen Umgang damit lernen. Einen Überblick über aktuelle Informationen finden Sie im sogenannten „RheumaUpdate“. Auch der Bericht über das letzte Arbeitstreffen der ASAS, einer internationalen Gruppe von Morbus-Bechterew-Forschern, hilft uns, immer auf dem neuesten Wissensstand über die Morbus-Bechterew- Forschung zu bleiben und zu erfahren, wie wir am besten mit dieser Krankheit leben können.
Selten sind Hinweise auf die richtige Behandlung der Psoriasis-Arthritis zu finden. Hier gibt es jetzt Empfehlungen, wie die unterschiedlichen Ausprägungen dieser vielschichtigen Krankheit behandelt werden können.
Leider müssen wir immer wieder beobachten, dass bei der Therapie ausschließlich an die Behandlung mit Medikamenten gedacht wird. Dem wollen wir auch in diesem Heft mit einigen Artikeln entgegenwirken – mit zwei Artikeln zur Krankengymnastik, einem zum Einfluss des Lebensstils und nicht zuletzt dem
neuen Nahrungsmittel-Steckbrief. Leider zu wenig Verbreitung hat auch die Neurokognitive Therapie (NKT) erfahren, über die aus Anlass des 25-jährigen Bestehens berichtet wird.

Insgesamt ist dieses Heft wieder eine Fundgrube, in der Sie vielleicht manches finden, was Sie schon immer wissen wollten.

 

100 Mal Basiswissen-Seminar (Januar 2016)

100 Mal Seminar-Basiswissen

Am 16. und 17. Januar 2016 fand in Köln die einhundertste Veranstaltung des Basiswissens-Seminar für Morbus-Bechterew-Betroffene statt. Gleich zu Beginn überraschte das Bundesvorstandsmitglied, Peter Koncet die Versammlung. Er gratulierte im Namen des DVMB Bundesvorsitzenden, Peter Hippe, den Referenten Prof. Dr. Gerd Köhler und Frau Katharina Conti für ihre engagierte Bereitschaft, ihr Wissen und ihre Erfahrung an Betroffene weiterzugeben. Ebenso galt sein Dank dem DVMB Geschäftsführer, Ludwig Hammel für seine Idee zu diesem Seminar und die Organisation der jeweiligen Veranstaltung, das bundesweit viermal im Jahr in unterschiedlichen Städten stattfindet. Das Besondere ist, dass diese drei Referenten dieses Seminar bereits von Anfang an begleiten! Als Präsent überreichte er allen Teilnehmern eine Jubiläumstorte.

 

Gute Arbeit zählt sich aus

Grafik: Gründe für meine Mitgliedschaft in der DVMB

Ergebnisse unserer Online-Umfrage

Zunächst sei allen, die bei der bundesweiten Umfrage mitgemacht haben, herzlich gedankt. Vieles ist uns aus ihren Antworten deutlich geworden.

Wie zufrieden sind unsere Mitglieder in der DVMB, so der Kern unserer ersten Online-Umfrage im Bundesverband. 77% sind mit ihrem Verband gut bis sehr gut zufrieden. Ebenso viele halten den Mitgliedsbeitrag für angemessen. Fanden früher Betroffene mehrheitlich eher über den Arzt oder den Physiotherapeuten den Weg zur DVMB, so ist es heute das Internet, welches den Weg zur DVMB zeigt. Erstaunlicherweise sind auch immer mehr Ältere im weltweiten Netz aktiv. Regelmäßig nimmt über die Hälfte unserer Mitglieder auch an den Aktivitäten der örtlichen Gruppen teil. Hier steht die Gymnastik hoch im Kurs. 73% nehmen an der Wassergymnastik und 89% an der Gruppengymnastik im Trockenen teil. Ein gutes Drittel betreibt gemeinsam weitere sportliche Aktivitäten. Hoch im Kurs stehen Begegnungsveranstaltungen mit kulturellem oder geselligem Hintergrund. In fast 50% der Gruppen sind Vortrags- und Informationsveranstaltungen ein fester Bestandteil.
Die kompletten Ergebnisse der Oneline-Umfrage können Sie in der Ausgabe des Morbus-Bechterew-Journals Nr.143 nachlesen.

 

Der Krankheit aufrecht begegnen – Check deinen Rücken!

Video: Der Krankheit aufrecht begegnen - Check deinen Rücken!

Wir die DVMB unterstützt die Initiative "Der Krankheit aufrecht begegnen!" sie ist eine europaweite Initiative, die das allgemeine Bewusstsein für entzündlich bedingte Rückenschmerzen erhöhen und so die Zeit verkürzen will, die bis zur Diagnose und einer geeigneten Behandlung der Erkrankung vergeht.

Wir wollen aufklären und Betroffenen helfen, die physischen und psychischen Folgen der Erkrankung zu verringern, möglichen langfristigen Bewegungseinschränkungen vorzubeugen und die Lebensqualität zu verbessern. In unserem Video-Kanal finden Sie die aktuellen Videos zum Thema: „Check deinen Rücken“

 

Vorstandssitzung und Vortragveranstaltung kombiniert

60 Jahre Rehaklinik und 20 Jahre Thermalbad des Gesundheitszentrums nahm die Klinik in diesem Jahr zum Anlass, mit zahlreichen Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Dazu gehörte im Jubiläumsjahr auch eine Sonderveranstaltung zum Thema „DVMB und Morbus Bechterew“. Eine Vortragsveranstaltung, die für Betroffene die Erkrankung und die DVMB in den Focus stellte. Für den DVMB Bundesvorstand galt es, vor seiner planmäßigen Vorstandssitzung unseren Verband und unser Anliegen den Kurgästen und Betroffenen aus der nahen Umgebung vorzustellen.  mehr ...  

 

Morbus-Bechterew-Journal-Redaktion auf Reisen

Die Redaktion des Morbus-Bechterew-Journals war auf Reisen. Nicht zu ihrem Vergnügen, sondern man kann es eher als Bildungsreise verstehen. Seit Ende letzten Jahres wird unsere Mitgliederzeitschrift im Verlagshaus Bechtle in Esslingen gedruckt. Gerne wurde die Einladung, zur Redaktionssitzung für die Ausgabe Nr. 142 in der Neckarstadt abzuhalten genutzt, um einen Einblick in den Prozess moderner Drucktechnik zu bekommen.

Die MBJ-Redaktion zu Besuch bei der Druckerei Bechtle.
Herr Stephan Bühler (Verkaufsleiter Zeitungsdruck) erklärt die technischen Abläufe beim Zeitungsdruck
Die MBJ-Redaktion zu Besuch bei der Druckerei Bechtle.
Miriam Schurr (Verkaufsinnendienst, Auftragsbearbeitung) im Gespräch mit Dr. Eckhard Pfeiffer und Ludwig Hammel
Die MBJ-Redaktion zu Besuch bei der Druckerei Bechtle.
von links Ingo Brucker (Leiter Druckvorstufe/Crossmedia) Ludwig Hammel, Dr. Eckhard Pfeiffer und Prof. Ernst Feldtkeller

Beginnend beim Dateneingang in der Vorstufe über digitale Montage, Plattenkopie hin zum Druck. Neben vielen praktischen Tipps und wertvollen Hinweisen zur Gestaltung und Aufbereitung unserer Daten, gehörte auch der Gang durch das gesamte Druckhaus dazu.

  • Die MBJ-Redaktion zu Besuch bei der Druckerei Bechtle.
  • Die MBJ-Redaktion zu Besuch bei der Druckerei Bechtle.
  • Die MBJ-Redaktion zu Besuch bei der Druckerei Bechtle.

Modernste Technologien ermöglichen eine Vielzahl von unterschiedlichen Arbeitsabläufen optimiert in kurzer Zeit zu koordinieren. Dies alles unterstützt den Menschen an der Maschine und am Computer. Doch es gehört nach wie vor sehr viel Handwerk und Erfahrung dazu. Der Mensch ist hinter der Maschine nicht wegzudenken.Das Alles hat den vollen Respekt der Morbus-Bechterew-Redaktion hervorgerufen. Drucksachen haben für sie deutlich an Wertigkeit gewonnen.

 

Herbert-Hümmer-Forschungspreis 2015
Ausschreibung Herbert-Hümmer-Forschungspreis 2015

DVMB-Forschungspreis 2015 für Grundlagen der Magnetresonanztomographie bei Morbus Bechterew

Zum 11. Mal hat die DVMB den DVMB-Forschungspreis für „die beste wissenschaftliche Arbeit aus dem deutschen Sprachraum auf dem Gebiet der Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)“ ausgeschrieben. Gemäß den Preis-Statuten wurde ein Kuratorium aus namhaften Wissenschaftlern gebildet, das die Aufgabe hatte, die eingegangenen Arbeiten zu bewerten.

Das Kuratorium beschloss bei seiner Sitzung am 15. April 2015 in Frankfurt am Main, den Forschungspreis an Privatdozent Dr. med. Kay-Geert Hermann, Institut für Radiologie, Charité Universitätsmedizin Berlin für seine Arbeit„Magnetresonanztomographie der Wirbelsäule – Differenzierung entzündlicher und degenerativer Befunde“ zu vergeben.

Laudatio und Zusammensetzung des Kuratoriums

Was kann man beim Morbus Bechterew aus Magnetresonanzbildern herauslesen?

 

 

Neues Modul „Beratung“ steht bereit

Neues Modul „Beratung“ steht bereit
Leitfaden Modul 5 „Beratung“

Viele Landesverbände haben in den letzten Jahren mit den Leitungsteams ihrer Gruppen die Module 1 bis 4 erarbeitet. Schon früh wurde der Wunsch geäußert, die Basismodule, „ Selbstverständnis und Identität“, „Gruppenleitung“, „Regeln und Formalien“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ um ein Modul „Beratung“ zu erweitern. Auch die DVMB erachtet die Beratung – erbracht durch Betroffene für Gleichbetroffene – nicht nur für eine satzungsgemäße, sondern für eine der wichtigsten Aufgabe der Selbsthilfe. Sie ist somit für den Verband von zentraler Bedeutung. Zuvor galt es, das eigene Verständnis von Beratung oder von Informationsweitergabe zu definieren, um insbesondere den ehrenamtlichen Beratern im Rahmen der Qualifizierung eine Orientierung zu geben und damit Qualität zu gewährleisten.

Ein Arbeitskreis konzipierte ein maßgeschneidertes Modul „Beratung“, welches auf die Belange der DVMB abzustellen galt und an das vielfältig vorhandene Wissen der Berater anknüpft. In 2014 konnte den Trainern des Verbandes dieses Modul vorgestellt werden. Die anschließende Feinjustierung ist abgeschlossen und die Leitfäden für die zukünftigen Teilnehmer am Training für die Leitungsteams gedruckt. Nun kann es losgehen. Modul 5 „Beratung“ mehr...