Preisverleihung - RheumaPreis

Die DVMB ist seit 2009 Initiator und Partner des RheumaPreis. Zum dritten Mal wurde dieser Preis nun ausgelobt und am 20. Sept. 2011 in Frankfurt am Main überreicht.

Von links nach rechts: Elke Kaspar, Orgelbauerin, Daniel Bubel, Jurist, Franziska Kleinmagd, Studentin
Von links nach rechts: Elke Kaspar, Orgelbauerin, Daniel Bubel, Jurist, Franziska Kleinmagd, Studentin
Franziska Kleinmagd, 21 Jahre; Studentin

Duale Studentin „Kooperatives Ingenieurstudium Maschinenbau“
Frau Kleinmagd leidet seit ihrer Kindheit an Psoriasis Arthritis. Nach dem Abitur entschied sie sich für ein duales Studium, das eine Ausbildung zur Mechatronikerin mit einem praxisorientierten Maschinenbau-Studium verbindet. Bei der BASF in Ludwigshafen fand sie gute Arbeitsbedingungen und Unterstützung durch ihre Vorgesetzten. Durch die flexible Arbeitszeitregelung ist es Frau Kleinmagd möglich, ihre Arbeitszeiten ihrer Krankheit anzupassen.

Elke Kaspar, 33 Jahre, Orgelbauerin

Frau Kaspar konnte auf Grund ihres Morbus Bechterew ihren Traumberuf im Orgelbau nach Beendigung ihrer Ausbildung nicht mehr weiter ausüben. Sie machte das Fachabitur und eine Umschulung zur Hörgeräteakustikern. Zwischenzeitlich, auch durch Umstellung ihrer Therapie, besserte sich ihre Erkrankung so, dass sie zurück in ihren alten Beruf und an ihre alte Arbeits-stätte gehen konnte. Es wurde eine neue Stelle bei der Firma Orgel Eisenbarth in Passau konzipiert, bei der sie keine schweren körperlichen Arbeiten und keinen Außendienst in kalten Kirchen machen musste.

Daniel Bubel, 29 Jahre, Jurist

Herr Bubel ist ebenfalls an Morbus Bechterew erkrankt und ging von Anfang an offen mit seiner Krankheit um. Er sprach auch mit seinen Vorgesetzten und Kollegen in einer großen Anwaltskanzlei darüber. Neben einem ergonomischen Bürostuhl, Stehpult und einer Spezialbeleuchtung hat er die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten.

Anfang 2012 wird der nächste RheumaPreis ausgeschrieben. Sollten Sie Mitpatienten kennen, die von ihrem Arbeitgeber besondere Unterstützung erhalten haben, dann  bewerben Sie sich  unter: www.rheumapreis.de