Aktuelles aus der DVMB

"Lernort Selbsthilfe" Gruppensprecherseminar in NRW

Versuch macht klug. Ein kleines Experiment war es schon, unser diesjähriges Gruppensprecherseminar in Soest. Das angebotene Wochenende unter dem Motto: „Training zur Qualifizierung von Leitungsteams der DVMB“

Gruppensprecherseminar NRW 2011 in Soest  "Rollenspiel Gruppe Tut sich schwer"
Gruppensprecherseminar NRW 2011 in Soest "Rollenspiel Gruppe Tut sich schwer"

fand erstmals einige Monate zuvor in Niedersachsen statt. Das positive Echo dort, machte uns Mut auch in NRW diesen neuen Weg zu gehen. Immerhin haben alle DVMB Landesverbände dieses Training für Leitungsteams gemeinsam ins Leben gerufen und in einen gemeinsamen Arbeitskreis aus Vertretern des Bundesverbandes und den Landesverbänden in den letzten Jahren ein modulares Ausbildungsprogramm für DVMB-Gruppenleitungsteams mit dem Ziel entwickelt, die Qualität in den örtlichen Gruppen und der DVMB generell zu verbessern.

  • Gruppensprecherseminar 2011
  • Im Team Aufgaben erledigen
  • Changen für die Zukunft suchen
  • Gemeinsam aktiv werden

39 Teilnehmer haben das Angebot zur Weiterbildung der Leitungsteams vom 7. bis 9. Oktober 2011 wahrgenommen. Der Tagungsort bot hier ideale Voraussetzungen zur Durchführung. In zwei Gruppen wurde, so wie es das Konzept hierzu vorsieht, die Module „Selbstverständnis und Identität“ und „Gruppenleitung“ von betroffen Laientrainern aus den eigenen Reihen im Tandem durchgeführt. Eine Gruppe wurde durch Peter Hippe und Peter Koncet geleitet, die andere Gruppe durch Karl Pappenheim und Karl Stutzki. Mit dem neuen Programm wird den Gruppen ein roter Faden für die Arbeit vor Ort gegeben, der neue Impulse und ein verbessertes Hintergrundwissen liefert. Es hilft die Abläufe innerhalb der DVMB besser zu verstehen und vorhandene Strukturen besser zu nutzen. Hier werden keine Patentlösungen angeboten, sondern Gruppenverantwortliche werden in die Lage versetzt, durch ein fundiertes Grundlagenwissen flexibler auf bestimmte Fragen zur Gruppenführung zu reagieren. Weiterhin werden wertvolle Hinweise zur Nachfolgeregelung in den Gruppen gegeben.

  • Gemeinsam eine Brücke bauen
  • Die Brücke hält ohne Stahl und Beton
  • Gemeinsam Changen nutzen
  • Ausgebildete Trainer referieren

Vor Beginn des Trainings wurden Fragebögen verteilt mit der Bitte seine persönlichen Erwartungen ans Training zu formulieren. Am Ende des Trainings berichteten die Teilnehmer dann, ob diese erfüllt wurden. Die Teilnehmer waren sehr zufrieden und teilten mit, dass sie viel mit nach Hause nehmen, was ihnen die Arbeit in den Gruppen erleichtern wird. Auch der Landesvorstand war mit dem Ergebnis sehr zufrieden und wird den vielfach geäußerten Wunsch nach einer Fortsetzung im kommenden Jahr gerne nachkommen. Dann hoffentlich mit einem interessanten Beiprogramm.