Angebote der DVMB

Angebote der DVMB-Gruppen

Die Gruppen der DVMB bieten unter dem Motto Bechterewler brauchen Bewegung, Begegnung und Beratung folgende Angebote vor Ort:

Morbus-Bechterew-Gymnastik und Bewegungstherapie in hauptsächlich Morbus-Bechterew-Patienten vorbehaltenen Gruppen unter Leitung qualifizierter Physiotherapeuten/Krankengymnasten.
Die Teilnahme hilft, sich einschleichende Fehler und Lässigkeiten beim individuellen häuslichen Programm zu korrigieren, und gewährleistet eine Ausrichtung am aktuellen Krankheitsstatus des Patienten. Die spezielle Morbus-Bechterew-Gymnastik legt besonderes Gewicht auf Mobilisations- und Kräftigungsübungen, Atemgymnastik sowie Entspannungstechniken.
Oft gehören zum Angebot auch das Bewegungsbad in mindestens 30 Grad warmem Wasser mit Morbus-Bechterew-spezifischen Übungen, ferner therapeutische Sportspiele und therapeutisch angepasste Sportarten, z.B. adaptiertes Volleyball-Spiel ohne Leistungsdruck, Prellball etc.

Die Teilnahme an der Gruppentherapie setzt eine vorherige ärztliche Verordnung voraus. Dadurch wird auch sichergestellt, dass die Teilnahme für den Patienten nicht kontraindiziert ist.

Weitere Informationen zur Bedeutung der krankengymnastischen Gruppentherapie bei Morbus Bechterew erfahren Sie in einem Artikel, der im Bechterew-Brief Nr. 86 erschienen ist.

Begegnung der Patienten untereinander, mit Therapeuten und Ärzten sowie gemeinsame gesellige Unternehmungen motiviert zur aktiven Einstellung auf die Krankheit (Gruppenerlebnis).

Beratung und Information. Erfahrungsaustausch und soziale Hilfen, Beratungsstunden und Informationstreffs, Vortragsveranstaltungen mit Ärzten, Therapeuten und Fachleuten des Gesundheits- und Sozialbereichs vermitteln das notwendige Wissen.

Morbus-Bechterew-Patienten bedürfen in der Regel ein Leben lang der kontinuierlichen medizinischen Betreuung. Die Gruppen der DVMB tragen entscheidend dazu bei, das Schicksal der an Morbus Bechterew Erkrankten zu erleichtern und den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Nach der Diagnosestellung ist die Einbindung in die örtliche Gruppe für den Patienten eine wichtige Ergänzung der medizinischen Behandlung.

Die Gruppe hilft mit ihren Angeboten dem Patienten, mit seiner Erkrankung besser fertig zu werden und möglichst lange ein (fast) normales Leben zu führen. Sie erfüllt eine wesentliche Betreuungsfunktion indirekt auch für die mitbetroffenen Angehörigen.
Die örtlichen Gruppen bieten Lebenshilfe und sozialen Rückhalt.

Bundesweit gibt es DVMB-Gruppen in 400 Städten und Gemeinden. Die Anschriften finden Sie in der Gruppen-Liste der Landesverbände. Darunter sollten auch Sie eine Gruppe in Ihrer Nähe finden. Wenn nicht: helfen Sie uns, eine Gruppe in Ihrer Nähe zu gründen. Treten Sie dazu bitte mit uns in Kontakt. Wir helfen Ihnen dabei. Unterstützt und ergänzt wird die Arbeit der örtlichen Gruppen durch die Landesverbände und den Bundesverband der DVMB.

Angebote der DVMB-Landesverbände

Die Landesverbände veranstalten überregional

  • Informationsveranstaltungen mit Vorträgen und Diskussionen,
  • Symposien und Seminare zu speziellen Themen,
  • Fortbildungsmaßnahmen für Therapeuten und für die Gruppensprecher der Gruppen.

Termine der Veranstaltungen finden Sie unter Veranstaltungen/Termine sowie in den Internet-Seiten mancher Landesverbände.

Darüber hinaus fördern die Landesverbände die örtlichen Gruppen und unterstützen Initiativen zur Gründung neuer Gruppen.
Sie sind in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv.
Die Landesverbände helfen auch auf Anfrage mit Informationen und geben oder vermitteln Rat.
Sie sind als gemeinnützig im Sinne der Steuer-Abgabenordnung anerkannt.
Auf einer eigenen Seite finden Sie die Anschriften der Landesverbände.

Angebote des Bundesverbandes

Der Bundesverband bietet dem Morbus-Bechterew-Patienten:

  • individuelle Fachberatung in medizinischen und sozialrechtlichen Fragen durch erfahrene Mitarbeiter der Geschäftsstelle und durch den Justitiar der DVMB auf telefonischem oder schriftlichem Wege. Für die Beratung auch nach Dienstende ist eine telefonische Abendsprechstunde an jedem ersten Montag des Monats eingerichtet. Darüber hinaus vermittelt der Bundesverband den Rat seiner beratenden Ärzte und anderer externer Fachleute.
  • Seminarangebote, z.B.: "Morbus Bechterew - Basiswissen", eine Seminarreihe mit Informationen und Hilfen zur Bewältigung der oftmals großen mentalen Probleme unmittelbar nach der Diagnosestellung. Weitere Seminarthemen sind z.B.: "Frauen und Morbus Bechterew", "Morbus Bechterew und Sport" u. a. Hinweise auf diese Angebote finden Sie unter Veranstaltungen/Termine
  • Ein umfangreiches Literaturangebot mit Informationsschriften über das Leben mit Morbus Bechterew, mit Anleitungen für die Gymnastik zu Hause auf Audio-CD oder Videokassette und mit Büchern zum Thema Morbus Bechterew aus anderen Verlagen.
  • Die Mitgliederzeitschrift "Morbus Bechterew Journal", eine wichtige Informationsquelle zu allen Aspekten der Erkrankung. Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich. Ihr Bezug ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Zur Förderung der Erforschung unserer Krankheit, ihrer Ursachen und ihrer Behandlung lobt der DVMB-Bundesverband regelmäßig den Forschungspreis der DVMB aus.

Weitere Informationen über Aktivitäten des DVMB-Bundesverbandes finden Sie unter Aktuelles aus der DVMB.

Der DVMB-Bundesverband vertritt die Interessen der Morbus-Bechterew-Patienten gegenüber Politik und Gesellschaft in Zusammenarbeit mit anderen Behindertenorganisationen im Rahmen der Dachverbände.

  • Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband e.V.,
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V. und
  • Deutsche Rheuma-Liga, Bundesverband e.V.

International arbeitet er mit anderen Morbus-Bechterew-Patientenorganisationen im Rahmen der Ankylosing Spondylitis International Federation zusammen.

Der DVMB-Bundesverband ist wie die Landesverbände ein eingetragener Verein und als gemeinnützig im Sinne der Steuer-Abgabenordnung anerkannt. Die Ziele der DVMB und ihre organisatorische Gliederung sind in ihrer Satzung festgelegt.

Funktionsträger des Bundesverbandes sind die Mitglieder des Bundesvorstandes, der Justitiarin der DVMB und die Mitglieder der Redadktion Morbus-Bechterew-Journal.

Die Aktivitäten des Bundesverbandes werden gebündelt in seiner Geschäftsstelle in Schweinfurt, in der sich Fachleute (teilweise selbst vom Morbus Bechterew betroffen) in diese Aufgaben eingearbeitet haben und sie zentral bewältigen. Sie kennen wie kein anderer die Sorgen und Nöte der Morbus-Bechterew-Patienten. Über 500 Briefe und ebenso viele Telefonanrufe erhält und beantwortet die Geschäftsstelle jeden Monat oder gibt sie an zuständige Experten weiter.

Sind das nicht wahrlich überzeugende Gründe, Mitglied in der DVMB zu sein oder zu werden?