Literatur-Angebote der DVMB

Zur Situation von Spondyloarthritis-Patienten

Ergebnisse einer Repräsentativbefragung der DVMB

von Ernst Feldtkeller und Ernst-Martin Lemmel
Novartis Pharma Verlag Nürnberg 1999, ISBN 3-933 185-29-7, 214 Seiten.
Für EUR 25,95 einschließlich Versandkosten mit dem ausdruckbaren Bestellformular bei der DVMB-Geschäftsstelle zu bestellen.

Buchdeckel von Zur Situation von Spondyloarthritis-Patienten

Fast 2 Jahre lang hat Professor Feldtkeller an der Auswertung der DVMB-Repräsentativbefragung gearbeitet. Leser des Bechterew-Brief kennen viele der Ergebnisse aus den Heften Nr. 69 bis 76 unseres Mitteilungsblatts. Bei Vorträgen, die er vor Rheumatologen über die Befragungsergebnisse hielt, wurde er wiederholt aufgefordert, nicht nur einzelne Ergebnisse in rheumatologischen Fachzeitschriften zu veröffentlichen, sondern die wichtigsten Ergebnisse außerdem in einem Buch zusammenzufassen.
Dieses Buch ist jetzt im Novartis-Pharma-Verlag erschienen. Wie schon die Patientenumfrage, wurde auch der Druck des Buchs vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
Das Buch behandelt in 6 Kapiteln mit vielen Unterkapiteln die Alters- und Geschlechtsverteilung der antwortenden Patienten und ihre Verteilung auf die verschiedenen entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen (Spondyloarthritiden), die Verteilung des Erkrankungsalters und der Diagnoseverzögerung, den Krankheitsverlauf und Möglichkeiten der Verlaufsvorhersage, die private und berufliche Situation, die Inanspruchnahme medizinischer Therapieangebote und die Rolle der DVMB bei der Krankheitsbewältigung.
Die Auswertungen beziehen sich auf die eingegangenen Antworten einer repräsentativen Auswahl von Mitgliedern der DVMB. Abweichungen dieser Gruppe von einem Normalkollektiv wurden in eingehenden Analysen berücksichtigt. Daher haben sich sehr fundierte Aussagen ergeben.
Besonderes Interesse haben in der Fachwelt die Verkürzung der Diagnoseverzögerung in den vergangenen Jahrzehnten und die Verschiebung des Geschlechtsverhältnisses zum Verhältnis 1:1 erregt. Beides konnte Prof. Feldtkeller erstmals nachweisen. Auch andere im Buch enthaltene Ergebnisse werden in der medizinischen Literatur in Zukunft sicher oft zitiert werden.
Das Buch ist für Ärzte geschrieben, bietet aber auch dem wissenschaftlich interessierten Patienten, sofern er gewohnt ist, Tabellen und Diagramme zu lesen, vieles Interessante.
Ein alphabetisches Stichwortverzeichnis und ein Literaturverzeichnis machen das Buch zu einem Nachschlagewerk, das man immer wieder gerne zu Rate ziehen wird..