Neues aus der DVMB

Datum der Meldung: 30.07.2015

Auf welche Hilfsmittel möchten Sie nicht mehr verzichten?

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als ich vor fast 30 Jahren beim Telefonieren den Hörer mit der Schulter festgehalten habe.

Auf Grund meiner Einschränkung in der Beweglichkeit legte ich mir damals eine Gummihalterung zu, die man über den Hörer stülpen konnte. Das war eine enorme Erleichterung, hatte aber das Problem, dass man mit dieser Halterung nur auf einer Seite, also links oder rechts, telefonieren konnte, je nach Einstellung.
Vor gut zehn Jahren habe ich mir dann ein Headset (Kopfhörer mit Mikrofon) zugelegt und brauche jetzt keine Verrenkungen oder andere Dinge mehr machen. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass ich beide Hände frei habe. Dieses Headset kann ich jedem Morbus-Bechterew-Patienten empfehlen, der Probleme mit der Halswirbelsäule hat.
Als weitere Hilfsmittel verwende ich ein spezielles Lagerungskissen im Bett und einen sogenannten Behördenspiegel (wie in Polizeiautos verbaut) im Auto.
Wir erhalten regelmäßig Anfragen von Mitpatienten, die nach geeigneten Hilfsmitteln fragen.
Wir bitten Sie nun, uns zu berichten, mit welchen Hilfsmitteln Sie besonders gute bzw. schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Schön wäre es auch, wenn Sie uns dazu ein Bild des Objekts zukommen lassen könnten, damit wir dies im Morbus-Bechterew-Journal veröffentlichen können.
Wir von der Redaktion sind uns sicher, dass bei unseren Mitgliedern ein Riesenfundus vorhanden ist, den wir gerne heben wollen. Bitte senden Sie uns Ihre Berichte/Bilder an: DVMB@bechterew.de
Vielen Dank!    Ludwig Hammel