Aus dem Morbus-Bechterew-Journal Nr. 151 (Dezember 2017)

Nahrungsmittel-Steckbrief „Hagebutte“

Dr. med. Gudrun Lind-Albrecht, RHIO Düsseldorf, Mitglied der MBJ-Redaktion

Bild 1: Hagebutte Inneres
Bild 1: Hagebutte Inneres

Des Rätsels Lösung für sein berühmtes Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde…“ gab Hoffmann von Fallersleben erst 17 Jahre nach Erscheinen des Liedes, nämlich 1860 bekannt: Gemeint war nicht der Fliegenpilz, wie viele vermuteten, sondern die Hagebutte. Stärkere Berühmtheit fand das Lied übrigens nach 1893, nachdem Engelbert Humperdinck es in seiner Oper „Hänsel und Gretel“ verwandt hatte.
Ob auch die Rosenhecke rund um das Schloss bei „Dornröschen“ Hagebutten trug, ist nicht überliefert, aber zumin-dest stark zu vermuten.
Einige von uns verbinden allerdings mit der Hagebutte we-niger märchenhafte Erinnerungen aus der Kindheit: nämlich an das „Juckpulver“ (aus dem Inneren der Hagebutte, Bild 1), welches übermütige Freunde schon mal in unseren Kragen oder unter unseren Pullover streuten, was dann seinem Namen eine Zeitlang alle Ehre machte. Oder wir erinnern uns an den (nach fast nichts schmecken-den) traditionellen abendlichen Hagebuttentee in den Jugendherbergen. Dass die Hagebutte aber eine wahre Vitaminbombe ist, das war und ist nur Wenigen bewusst.

Botanik, Herkunft und Verbreitung
Bild 2: Martin Schongauer (1473) „Madonna im Rosenhag“
Bild 2: Martin Schongauer (1473) „Madonna im Rosenhag“

Die Hagebutte ist die Frucht – genauer gesagt die Scheinfrucht – der Heckenrose (Rosa canina, wörtlich übersetzt Hundsrose) und einiger verwandter wilder Rosenarten. Die Scheinfrucht umhüllt die mit Haaren und Widerhaken „bewehrten“ Nüsschen (Kerne), welche die eigentlichen Früchte darstellen.
Die Hagebutten der üblichen Wild- und Heckenrosenarten sind orange bis rot gefärbt, es gibt aber auch schwarze Hagebutten, nämlich an der Bibernell-Rose (wegen ihres Lieblingsstandortes auch Dünenrose genannt). Alle Hagebutten-Arten sind essbar.
Für die Herkunft des Namens Hagebutte gibt es verschiedene Erklärungen. Der Wortteil „Hag“ kommt wohl aus dem Mittelhochdeutschen „hac“ für Gehege, umzäuntes / von einem Gebüsch umringtes Gebiet (so auch in den spät-mittelalterlichen Gemälden von „Madonna im Rosenhag“, Bild 2). Butte wäre die mittelhochdeutsche Bezeichnung für Gefäß oder Fässchen. Dies macht zur Erklärung der Hagebutte aber weniger Sinn als das niederländische „but“ oder „bot“ für „stumpf, kurz und dick“, und das mittelhochdeutsche „butze“ für Klumpen, Knospe. Im Österreichischen ist „Butzen“ für das Kerngehäuse des Apfels oder der Birne gebräuchlich.
Es gibt eine Fülle von weiteren Namen, wie z.B. Rosenäpfel, Butten, Heimhiffen, Hiffen, Hetschepetsche, Hetscherl, Wildhips, Heinzerlein, Butterfässlein, Arschkratzerl usw.
Die älteste in Deutschland zu findende Heckenrose wächst am Hildesheimer Dom, und zwar seit dem 11. Jahrhundert nach Chr. Sie ist inzwischen an die 13 Meter hoch. 
Die Heckenrose und die mit ihr verwandten Wildrosenarten kommen fast in ganz Europa vor, von der Mittelmeer-Region bis in den hohen Norden (bis zum 62. Breitengrad), außerdem in weiten Teilen Asiens, in Nordafrika und in Südamerika. Sie bevorzugt Waldränder, Brachland, unbewirtschaftete Hänge und ist recht anspruchslos bzgl. der Bodenverhältnisse. Der mit Stacheln bewehrte Strauch wird oft 3–5 m hoch und blüht im Sommer hellrosa bis weiß. Auch die Bibernell-Rose (Bild 3) blüht weiß. Im Herbst bilden sich die Hagebutten aus, die bevorzugt im September bis Oktober geerntet werden, aber durchaus auch im Verlauf des gesamten Winters noch pflückbar und genießbar sind, allerdings nach dem ersten Frost etwas weich werden.

Bild 3: Bibernell-Rose
Bild 3: Bibernell-Rose
Bild 4: Hagebutten in einem städtischen Park
Bild 4: Hagebutten in einem städtischen Park
Alltägliche und kultische Verwendung
Bild 5: Hagebutten-Pulver aus dem Supermarkt
Bild 5: Hagebutten-Pulver aus dem Supermarkt

Bereits in der Steinzeit (um 3000 vor Chr.) wurde die Hagebutte verwendet, das zeigen von Schweizer Archäologen getätigte Funde von Pflanzenresten bei den berühmten Pfahlbauten am Bodensee.
Die Liebesgöttin Aphrodite verdankte laut Überlieferung ihre Schönheit der Hagebutte: Ob der regelmäßige Verzehr von Hagebutten oder aber die äußere Anwendung des Hagebutten-Öls (aus den innen liegenden Nüsschen) dabei den Ausschlag gaben, ist nicht überliefert.
Den Kelten galt die Hagebutte als heilige Pflanze, sie wurde für kultische Bräuche verwandt, z.B. als Räucherwerk, um positive Energien anzulocken, Lebensgeister, aber auch Liebeskraft zu wecken. Bei den alten nordischen Völkern und den alten Germanen war die Hagebutte die Schutzpflanze der gebärenden Frauen. Nach einer geglückten Geburt wurde die Nachgeburt (Plazenta) unter einem Hagebuttenbusch vergraben, als Huldigung für die Göttin Frigga, die Göttin der Fruchtbarkeit.
Hagebutten an Wildrosenzweigen über dem Fenster oder der Stalltür aufgehängt sollten Mensch und Tier vor Hexerei und vor Blitzeinschlag schützen. Einem alten Aberglauben zufolge soll man an Weihnachten drei Hagebutten essen, damit man das ganze Jahr über vor Krankheiten und Ungemach geschützt ist. Eine aus vielen aufgefädelten Hagebutten bestehende Halskette sollte die Liebe anziehen.
In der christlichen Mystik ist die Wildrose der Heiligen Maria zugeordnet und findet sich daher oft in Mariendarstellungen, besonders eindrucksvoll in Martin Schongauers Gemälde „Madonna im Rosenhag“ (Bild 2). Der Rosenkranz (der auch an aufgefädelte Hagebutten erinnern mag) soll ursprünglich aus Rosenblüten bestanden haben.
Traditionell wird aus den Schalen der Hagebutten (mit etwas Aufwand durch Herausschälen der innen liegenden behaarten Nüsschen) Marmelade hergestellt, oder die Schalen der Hagebutten werden für die spätere Verwendung als Tee getrocknet. Auch zu Likören und anderen Spirituosen wurde die Hagebutte traditionell verarbeitet.
In ganz Skandinavien, aber vor allem in Schweden, ist die Hagebutte bis heute in der alltäglichen Kost sehr beliebt, und zwar als Nachtisch „Nyponsoppa“, welcher aus getrockneten, gemahlenen Hagebutten (Hagebuttenpulver) angerührt wird. Dieses Pulver ist in Schweden in jedem Supermarkt erhältlich (Bild 5), oder man stellt es eben selbst her. Nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch für die Stärkung des Immunsystems in der besonders infektbehafteten Jahreszeit oder aber in besonders anstrengenden Situationen (wie z.B. für Gebärende, vor allem bei länger dauernden Wehen) wird die Nyponsoppa gerne eingesetzt. Die Hagebutte zählt zu den 14 wichtigsten Wildgewächsen für das Überleben außerhalb der Segnungen der Zivilisation.

Medizinische Verwendung

Der griechische Arzt DIOSKURIDES (1. Jahrhundert nach Chr.) empfahl getrocknete Hagebuttenschalen gegen „Darmkatarrh“.  HILDEGARD VON BINGEN (1098-1179) setzte Hagebutten-Mus gegen nervöse Magenleiden ein. Der Botaniker und Arzt Hieronymus BOCK (1498-1554) empfahl die Hagebutte gegen Durchfallerkrankungen. Der italienische Arzt Pietro A. MATTIOLI (1501-1577) setzte die Schalen gegen Durchfall („Ruhr“) ein und die Kerne gegen Steinleiden. Der Pfarrer Sebastian KNEIPP (1821-1897) beschrieb die harntreibende Wirkung der gesamten Hagebutte (Kerne + Fruchtfleisch) und die antirheumatische Wirkung vom „Kernles-Tee“.
Das Mus der Hagebutte wird in der Volksmedizin traditionell gegen Appetitlosigkeit eingesetzt.
In der Bachblütentherapie steht die Heckenrose / Wildrose für Lebensfreude und das Geben von Hoffnung.  
In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gelangte der Bauer Erik HANSEN aus Dänemark zu einiger Berühmtheit, zumindest in naturheilkundlich interessierten Medizinerkreisen. Er beschrieb seine persönliche Methode der Arthrosetherapie, welche in täglichem Verzehr von
Hagebutten (zunächst als Mus, später als getrocknete Schalen) bestand. Mehrere Studien (in Dänemark und Norwegen) bestätigten in der Folgezeit seine Beobachtung. Der Effekt ist offensichtlich einem bestimmten Galaktolipid (Verbindung aus der Zuckerart Galaktose und bestimmten Fettsäuren) der Hagebutte zu verdanken, inzwischen unter der Bezeichnung GOPO® bekannt.

Warum sind Hagebutten gerade für Menschen mit einer Spondyloarthritis so wertvoll?
  1. Hagebutten haben einen ausgesprochen hohen Vitamin-C-Gehalt. Daher werden sie auch manchmal „Zitronen des Nordens“ genannt. In 100 Gramm der frischen Früchte sind mehr als 400 mg Vitamin C (teils bis zu 2000 mg) enthalten und damit ist die Zitrone weit übertrumpft. (Der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 100 mg Vitamin C, in Erkältungszeiten und bei entzündlichen Schüben durchaus auch höher). In 100 Gramm der schonend getrockneten Schalen sind bis zu 2000 mg Vitamin C enthalten. 100 Gramm Hagebutten-Mus enthalten – nach Verlusten durch Erhitzen – immer noch 80 mg Vitamin C. Außerdem enthalten Hagebutten sehr viel Zink (mit 920µg in 100 Gramm ist die Hagebutte unter den Früchten der Spitzenreiter im Zinkgehalt). Vitamin C und Zink sind zum Einen sehr wichtig in der Infektabwehr, zum anderen aber als Antioxidantien (Radikal-Fänger): Sie sind nämlich Bestandteile der Redoxkette unseres natürlichen Selbsthilfe-Mechanismus zur Neutralisierung von freien Radikalen und zum Schutz vor sich selbst unterhaltenden Entzündungsprozessen.
  2. Hagebutten sind direkt antientzündlich und schmerzlindernd wirksam und hilfreich bei Arthrose der großen Gelenke sowie bei Rückenschmerzen. Diese Wirksamkeit verdanken sie offenbar vor allem einem bestimmten Galaktolipid, welches sich aus Galaktose und Alphalinolensäue (einer Omega-3-Fettsäure) zusammensetzt und welches sehr empfindlich gegen Erhitzen ist: Temperaturen über 40°C zerstören es. Norwegische und dänische Forscher (WARHOLM 2003, REIN 2004, WINTHER 2005) haben in doppelblind-placebo-kontrollierten Studien mit Arthrose-Patienten (Knie- oder Hüft-Arthrose) bei täglicher Einnahme von 5 Gramm Hagebuttenpulver aufgezeigt, dass nach 3 Wochen eine signifikante Schmerzlinderung und eine damit einhergehende Verminderung des Schmerzmittelbedarfs eintrat und dass nach 3 Monaten eine verringerte Steifigkeit und verbesserte Funktionsfähigkeit vorlag. In einer Meta-Analyse (FREDERICKSBERG 2008), in welche diese 3 Studien mit insgesamt 287 Probanden eingeschlossen wurden, wurde die hochsignifkante und relevante Schmerzlinderung nach 3 Monaten durch tägliche Einnahme von Hagebuttenpulver bestätigt. Die Freiburger Wissenschaftlerin S. CHRUBASEK (2008) zeigte bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen nach täglicher Einnahme von 5–10 Gramm Hagebuttenpulver über die Dauer eines Jahres eine 60%ige Reduktion der Schmerzstärke. Schon 1999 war den dänischen Forschern in einer ersten Studie aufgefallen, dass bereits 10 Tage nach Beginn einer täglichen Hagebutten-Pulver-Einnahme der Entzündungs-Laborwert CRP im Blut der Studienteilnehmer um 39% gesunken war. Man weiß inzwischen, dass ein lipophiler (fettlöslicher) Extrakt aus den Hagebuttenschalen wie ein COX-Hemmer wirkt, d.h. auf der gleichen Ebene wie ein NSAR. Damit macht Hagebuttenpulver auch bei Spondyloarthritis Sinn zur Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und ggf. zur Einsparung an NSAR.
  3. Hagebutten haben eine präbiotische Wirkung, d.h. sie unterstützen unser Mikrobiom im Darm (früher Darmflora genannt), und zwar durch ihren hohen Gehalt an Pektin. Dieses steht als sogenannter Ballast-Stoff, den wir mit unseren eigenen Verdauungsenzymen nicht aufspalten können und daher unverdaut an den Dickdarm weitergeben, den nützlichen (!) Darmbakterien zur Verfügung. Ein ausgewogenes Mikrobiom im Darm ist nicht nur für die Verdauung wichtig, sondern letzten Endes für die Balance in unserem Immunsystem und für das Zusammenspiel der Zytokine (Botenstoffe).
  4. Hagebutten haben (neben dem schon erwähnten sehr hohen Vitamin-C- und Zink-Gehalt) reichlich Vitamin A (800µg in 100 Gramm) und Carotinoide – und hier ist vor allem das Lycopin zu erwähnen. Mit 12 bis 35 mg Lycopin pro 100 Gramm übertreffen Hagebuttenschalen sogar die bekannteste Lycopin-Spenderin, die Tomate. Hagebutten enthalten also eine Fülle von wichtigen Antioxidantien, d.h. sie helfen, freie Radikale zu entsorgen, und sie können damit vor anhaltenden Entzündungsprozessen schützen.
  5. Hagebutten können helfen, das Risiko für chronische Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zu verringern.
    a.)  Zum Einen helfen Sie, das LDL-Cholesterin zu senken. Dies wurde im Nebenschluss in einer der oben genannten dänischen Studien gezeigt. Man vermutet, dass hierfür der Pektin-Gehalt zusammen mit dem Gehalt an Carotinoiden (vor allem an Lycopin) der Hagebutten ausschlaggebend ist.
    b.) Zum Anderen können sie auch helfen, den Blutdruck zu senken und Gefäßverengungen zu verringern. Eine britisch-estländische Studie von 2014 zeigte bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine deutliche Verbesserung der Entspannungsfähigkeit der Blutgefäße (bzw. des Endothels = Innenauskleidung der Blutgefäße) nach täglicher Zufuhr von 7 mg Lycopin über die Zeit von 2 Monaten – dieses entspräche 20–50 Gramm Hagebuttenschalen pro Tag.
    c.) Sie verbessern außerdem die gleichmäßige Verwertung des Zuckers im Körper, wodurch sie vermutlich sogar helfen können, dem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) vorzubeugen. 
    Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Diabetes zählen aber zu den Risikofaktoren für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen, die ja bei der Spondyloarthritis bekanntermaßen als Begleiterkrankungen gehäuft vorkommen.
  6. Hagebutten sind reich an Mineralien und Spurenelementen: vor allem Magnesium (104 mg in 100 Gramm), Kalzium (257 mg in 100 Gramm) und Kalium (291 mg in 100 Gramm). Magnesium und Kalium sind wichtig für unsere Muskulatur einschließlich der Herzmuskulatur und helfen darüber hinaus bei der Vorbeugung gegen Bluthochdruck. Kalzium und Magnesium sind wichtig für die Vorbeugung gegen Osteoporose.
  7. Hagebuttenöl enthält Alpha-Linolensäure (eine Omega3-Fettsäure). Dies ist nicht nur kosmetisch interessant, sondern kann auch bei Psoriasisbefall der Haut unterstützend örtlich angewandt werden.

Achtung: Hagebutten sind relativ reich an Vitamin K. Dies kann die notwendige Dosierung bestimmter Blutgerinnungshemmer (Marcumar®) beeinflussen.

Ernte / Einkauf, Lagerung und Anwendung

Hagebutten können selbst gesammelt werden, natürlich fernab von (vielbefahrenen) Straßen, bevorzugt im September/Oktober, aber durchaus auch im gesamten Winter (sofern die Vogelwelt etwas übriggelassen hat). Die Scheinfrüchte müssen von den Härchen und Nüsslein befreit werden, bevor es an das Trocknen der Schalen geht. Man kann sie natürlich auch roh essen oder einfrieren und später portionsweise auftauen. Für das Trocknen benutzt man am besten ein Dörrgerät, welches auch die Möglichkeit einer Temperaturvorwahl von maximal 40°C hat. Die getrockneten Schalen werden luftdicht verschlossen, dunkel und kühl aufbewahrt.
Für eine Tasse Tee-Aufguss rechnet man 2 Teelöffel getrocknete Hagebuttenschalen und etwa 8-10 Min. Ziehzeit.
Hagebutten-Marmelade ist zwar schmackhaft, hat aber – aufgrund des Erhitzens bei der Herstellung – nur einen Teil der oben beschriebenen Gesundheitsvorteile. Hagebuttenmark dagegen wird ohne stärkeres Erhitzen hergestellt und ist eine gute Alternative zur Marmelade. Auch im selbst abgesetzten Hagebuttenlikör bleiben viele Inhaltsstoffe erhalten.
Man kann auch Hagebuttenpulver kaufen, im Internet gibt es diverse Angebote in Bio-Qualität. Das Pulver lässt sich hervorragend ins Müsli oder in den Smoothie einrühren, oder im Nachtisch verwenden. Ggf. bringt man sich auch einfach aus seinem Schweden-Urlaub ein paar Packungen mit Pulver für „Nyponsoppa“ mit (Bild 5). Wichtig ist dabei, dass man reichlich Flüssigkeit zu sich nimmt, denn Hagebuttenpulver zieht regelrecht die Flüssigkeit im Magen-Darm-Trakt an sich. Etwaige Medikamente sollte man besser nicht zeitgleich, sondern mit 2 Stunden Abstand zur Hagebutten-(pulver-)Mahlzeit einnehmen, denn diese könnten regelrecht „kleben“ bleiben, wenn zu wenig getrunken wurde.