Delegiertenversammlung der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e. V. (DVMB) geht zu Ende

Erstellt von Evelin Schulz |

Geschäftsführer Ludwig Hammel verabschiedet sich nach 35 Jahren Engagement für die DVMB bei den Delegierten

Am letzten Wochenende endete die zweitägige Delegiertenversammlung in Niederwerrn, welche aufgrund von Corona in diesem Jahr bereits zweimal verschoben werden musste. Zum alljährlichen Treffen kamen über 100 Vertreterinnen und Vertreter zusammen.

Die Delegierten diskutieren über die Aufnahme ihrer Aktivitäten nach Corona, über Maßnahmen zur Verringerung der Benachteiligungen von chronisch Erkrankten und über die zukünftige Entwicklung der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew.

Innerverbandlich lag der Fokus auf der Wahl des neuen Vorstandes sowie den Übergang in der Geschäftsführung. Peter Hippe wurde wiedergewählt und wird dem Dachverband die nächsten zwei Jahre als Vorsitzender vorstehen.

Ludwig Hammel hört Anfang 2022 nach 35-jähriger Tätigkeit bei der DVMB - davon 33 Jahre als Geschäftsführer - auf. Landrat des Landkreises Schweinfurt Florian Töpper motivierte die Delegierten und dankte Ludwig Hammel für sein Wirken. „Die DVMB wird auch in der Zukunft gebraucht. Ich bin überzeugt, dass die DVMB mit dem riesigen Schatz an Erfahrung auch zukünftig für alle Mitpatientinnen und Mitpatienten wichtig und von Vorteil sein wird. Die zahlreichen, engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreiter der DVMB sind für mich der Garant, für eine moderne DVMB, die mit der Zeit gehen wird.“ so Hammel.

Evelin Schulz, die bereits ab 1. August 2021 als stellvertretende Geschäftsführerin bei der DVMB tätig ist, tritt ab dem 1. Februar 2022 die Nachfolge von Ludwig Hammel an. Sie stellte sich den Delegierten vor: „Ich freue mich auf die Arbeit mit dem neugewählten Vorstand, den Landesverbänden und den örtlichen Gruppen. Ich möchte die erfolgreiche Arbeit für die Betroffenen fortsetzen, damit Morbus Bechterew als Krankheit noch bekannter wird und damit die DVMB Morbus-Bechterew-Erkrankten weiterhin eine starke Stütze bleibt. Gemeinsam gilt es, die bisher erreichten Errungenschaften, die in den letzten 41 Jahren die DVMB zu einer starken Selbsthilfeorganisation entwickelt haben, zu erhalten und gleichzeitig die Zukunftsthemen Digitalisierung, Junges Engagement und Öffentlichkeitsarbeit auszubauen.“

Neben Peter Hippe wurden Peter Koncet, Christian Plöger, Andreas Brodbeck, Joachim Walzer, Steffen Jonneck, Thomas Röder und Martina Saße in den Vorstand gewählt. Sie sind selbst an Morbus Bechterew erkrankt, wie auch die ca. 14.500 Mitglieder, welche die Basis der DVMB bilden.

Die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. ist eine von ca. 100.000 Selbsthilfeorganisationen in Deutschland. Sie ist seit 41 Jahren tätig und vertritt die Interessen für Morbus-Bechterew-Patienten und Angehörige. Als Dachverband steuert sie mit Hilfe engagierter Ehrenamtlicher in über 400 örtlichen Gruppen das bundesweite Handeln und Auftreten der DVMB und vertritt die Interessen von über 14.500 Mitgliedern.
Als eine der größten deutschen Patientenorganisationen fordert die DVMB von einer neuen Bundesregierung insbesondere in der Ausrichtung der Gesundheits- und Sozialpolitik die Belange der chronisch Erkrankten mit zu stärken. Als Verband benötigt die DVMB die Unterstützung aus dem Bereich der Engagement-Politik, um die Selbsthilfe vor Ort auszubauen.

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Foto: Ralf Bauer
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Foto: Ralf Bauer