Umfrage zum Thema Diagnoseverzögerung bei Frauen mit MB

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Es gibt zahlreiche geschlechterspezifische Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Und diese Unterschiede beeinflussen, wie Erkrankungen entstehen, diagnostiziert werden, verlaufen und behandelt werden.

Die Medizin befasst sich zu wenig damit, dass Krankheitsanzeichen bei Frauen und Männern unterschiedlich sein können. Anfangssymptome werden von Frauen erheblich anders beschrieben als von Männern. So leiden sie viel seltener an Rückenschmerzen. Beschwerden im Beckenbereich oder an peripheren Gelenken stehen dafür im Vordergrund. Häufig werden Frauen dafür statt einem Rheumatologen eher Gynäkologen oder Psychiatern vorgestellt.

Wird dann doch nach jahrelanger Odyssee die Diagnose Morbus Bechterew gestellt, vertragen sie manche Medikamente nicht oder verarbeiten sie anders als Männer. Auch dies ist noch nicht ausreichend von der Wissenschaft beleuchtet worden.

Die Gender-Medizin dient nicht nur dazu, die medizinische Behandlung von Frauen und Männern zu verbessern. Langfristig geht es um viel mehr. Denn das Geschlecht ist nur einer von vielen Faktoren, die beeinflussen, wie Menschen erkranken und in der Folge therapiert werden und die beleuchten, wie die beste Behandlung aussieht. Das Wissen über personalisierte Behandlungskonzepte wächst stetig. Jede und jeder einzelne von uns profitiert davon, von einem individuell gestalteten Behandlungsschema.

Im Juni 2022 haben dazu das FrauenNetzWerk der DVMB in Zusammenarbeit mit unserem beratenden Arzt Dr. med. Uwe Schwokowski, Facharzt für Orthopädie - Schwerpunkt Rheumatologie und weiteren Teilnehmerinnen an unserer Digitalen Vortragsreihe teilgenommen und einen 14 Fragen umfassenden Fragebogen zur frauenspezifischen Therapie in der Rheumatologie mit Schwerpunkt axiale Spondyloarthritis entworfen.

Um eine aussagekräftige Umfrage zu erhalten nehmen sie Sich ein paar Minuten Zeit und füllen Sie unseren Fragebogen aus.

Zugang erhalten Sie hier: Umfrage

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