Aus dem Morbus-Bechterew-Journal Nr. 141 (Juni 2015)

Schluckblockade nach Aufrichtungsoperation

Wegen der starken Kyphose meiner Halswirbelsäule und eines nicht verheilten Bruchs meines siebten Halswirbels unterzog ich mich im November 2014 einer Aufrichtungsoperation. Seit dieser Operation, die ansonsten erfolgreich verlief, habe ich eine totale Schluckblockade (Aphagie). Ich bin noch nicht einmal in der Lage, meinen eigenen Speichel herunterzuschlucken.
Zunächst erfolgte eine künstliche Ernährung über die Vene und dann über eine Nasensonde. Dreieinhalb Wochen nach der Operation bekam ich eine Magensonde (PEG). Ich wurde verschiedenen Fachärzten (HNO, Neurologie und Gastroenterologie) vorgestellt. Die Ursache meiner Schluckstörung bleibt unbekannt.
Therapiert werde ich seit Mitte Januar mit Logopädie und Krankengymnastik. Ich suche Kontakt zu Ärzten und Patienten, die Erfahrungen mit Schluckstörungen nach einer Halswirbelsäulenoperation gemacht haben.
Peter Deisenroth

Bitte senden Sie alle Antworten  an die DVMB-Geschäftsstelle, damit sie gegebenenfalls an andere Betroffene weitergegeben werden können!