Aus dem Morbus-Bechterew-Journal Nr. 146 (September 2016)

Liebe Leserinnen und Leser,

Ludwig Hammel

von unserem Mitglied Frank Möller erhielten wir das Bild, welches Sie auf der Titelseite sehen. Vorneweg herzlichen Dank, Herr Möller, dass Sie in Ihrem Urlaub an die DVMB gedacht haben.

Leider geschieht es viel zu oft, dass wir auf Grund von Entzündungen oder – noch schlimmer – nach Stürzen intensive Schmerzen an der Wirbelsäule haben. Wie schön wäre es, wenn wir, wie auf der Titelseite zu sehen, Ersatzwirbelkörper bereitliegen hätten, die wir bei Bedarf einsetzen könnten.

Zum Thema Wirbelsäulenfrakturen finden Sie in diesem Heft einen umfangreichen Artikel, der aufzeigt, wie problematisch eine Wirbelsäulenfraktur bei Morbus-Bechterew-Patienten sein kann. Bis zu 39% aller Morbus-Bechterew-Patienten haben angeblich eine kleine Wirbelsäulenfraktur, die vom Patienten oft als akuter Schub gedeutet wird. Die Liste der Risikofaktoren ist sehr lang, wobei wir als Patienten dazu beitragen können, dass es nicht zu derartigen schwerwiegenden Begleiterscheinungen unserer Krankheit kommt.

Sie lesen in diesem Zusammenhang auch wieder, wie wichtig ein ausreichend hoher Vitamin-D-Spiegel für uns Patienten ist. Um zu verhindern, dass der Vitamin-D-Spiegel zu niedrig ist, bedarf es u. a. ausreichend Sonne und einer Vitamin-D-reichen Ernährung. Auch wenn jahreszeitbedingt die Tage immer kürzer werden, soll uns das nicht hindern, regelmäßig an die frische Luft zu gehen. Auch sportliche Aktivitäten sind im Herbst vielfach möglich.

Unser Redaktionsmitglied Dr. Gudrun Lind-Albrecht, hat sich im Nahrungsmittel-Steckbrief den Granatapfel vorgenommen. Es ist wirklich erstaunlich, was man über so eine Frucht alles sagen kann und wie gut diese Frucht für uns Morbus-Bechterew-Patienten sein kann. Auch hier haben wir wieder das Thema Ernährung und deren Wichtigkeit für den Verlauf des Morbus Bechterew.

Sie finden in diesem Heft wieder zahlreiche Aktivitäten, welche von der DVMB für Sie als Mitglieder durchgeführt werden. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie bei der einen oder anderen dieser Gelegenheiten begrüßen dürften.

Zu guter Letzt darf ich Sie auf einen Erfahrungsbericht hinweisen, den wir von Herrn Klaus Wieland bekommen haben. Patienten, die bereits eine eingesteifte Wirbelsäule haben, haben vielfach Probleme beim Autofahren. Das Drehkissen, welches er uns empfiehlt, kann in diesem Fall eine nützliche Hilfe sein.

Wir wünschen Ihnen einen hoffentlich schönen Herbst, den Sie, wie oben bereits erwähnt, hoffentlich vielfach im Freien genießen können.

Ihr Ludwig Hammel