Aus dem Morbus-Bechterew-Journal Nr. 149 (Juni 2017)

Bewegung in den Alltag integrieren!

Teil III: Bei der Arbeit und in der Freizeit

von Anita Jobst, Physiotherapeutin in München

Bei einer DVMB-Veranstaltung in München anlässlich des internationalen Morbus Bechterew-Tags hielt die Physiotherapeutin Anita Jobst einen reich illustrierten Vortrag darüber, wie man seinen Alltag so organisieren kann, dass man sich immer wieder ausreichend bewegt. Dies ist zwar kein Ersatz für die täglichen Bewegungsübungen zuhause und die wöchentliche Krankengymnastik in der Gruppe, kommt aber der Gesundheit zusätzlich zugute.

Im Auto an der Ampel, im Stau

Arme gegen Lenkrad einstemmen, unteren Rücken gegen Lehne drücken, Bauch einziehen.

  • Dauer: 10 Sekunden, 10 mal
  • Ziel: Stabilisation Lendenwirbelsäule, Kräftigung Bauch
  • Tipp: Notfallübung – sofort Entlastung bei tiefem Kreuzschmerz.
Am Arbeitsplatz

Schultern kreisen.

  • Dauer: 30 Sekunde
  • Ziel: lockert Schultergürtel und Brustwirbelsäule
Auf dem Weg zum Einkaufen

Betrachten Sie Rolltreppe und Aufzug als Feind ihrer Fitness!
Gut, dass es diese Hilfsmittel gibt, aber Sie setzen sich ja auch nicht in einen Rollstuhl,
wenn Sie laufen können…  Das Beste Ausdauertraining: Treppe steigen, je nach Tagesform
mal schneller, mal langsamer oder auch mal 2 Stufen auf einmal nehmen.
Ein Bein unten, ein Bein 2–3 Stufen darüber, Leiste durchstrecken.

  • Dauer: 30–60 Sekunden, dann Seite wechseln
  • Ziel: Dehnung Leiste.

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