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Patientenschulung

Um die Erkrankung nachhaltig richtig zu verarbeiten und sozusagen besser zu „managen“ ist es unerlässlich, sich umfassend zu informieren: Hier leistet die Patientenschulung sowohl für neu Erkrankte als auch für länger Betroffene wichtige Dienste.

Physikalische Therapie

Die Physikalische Therapie (Krankengymnastik) ist trotz des enormen Fortschritt der medikamentösen Therapie bei der Behandlung von Morbus Bechterew nach wie vor ein unverzichtbarer Bestandteil im Behandlungsplan und ist durch keine andere Maßnahme zu ersetzen. Durch die Physiotherapie wird die Beweglichkeit der Gelenke verbessert bzw. erhalten, verkürzte Muskelgruppen gedehnt und geschwächte Muskeln gekräftigt. Des Weiteren wird die Koordination geschult, Ausweichbewegungen erlernt sowie Schmerzen gemindert.

Physiotherapie

Physiotherapie ist ein Obergriff sowohl für Bewegungsübungen als auch für Anwendungen mit elektr. Strömen, Wärme und Kälte sowie Bädern und Massagen.

Psychologische Betreuung

Wie bei jeder unheilbaren Krankheit ist es wichtig, nicht den Mut zu verlieren und sich nicht zurückzuziehen. Vielen von der Bechterewschen Krankheit Betroffenen fällt die Konfrontation mit dieser unberechenbaren Krankheit schwer, vor allem, weil sie in so jungen Jahren zuschlägt und Auswirkungen auf das gesamte weitere Leben hat. Für den Erfolg der Maßnahmen gegen das Fortschreiten der Krankheit ist es jedoch vor größter Wichtigkeit, dass sie regelmäßig und ambitioniert durchgeführt werden. Bei dem entscheidenden Schritt, der Krankheit positiv gegenüberstehen zu können und die nötigen Maßnahmen zu akzeptieren, kann eine psychologische Beratung sehr hilfreich sein.

 

 

Bei der DVMB erhalten Sie als Mitglied nicht nur weitere umfangreiche Informationen zum Krankheitsbild Morbus Bechterew / Spondylitis ankylosans, sondern auch, besonders in unseren örtlichen Gruppen, einen Erfahrungsaustausch Gleichbetroffener, die viele Tipps zur Alltagsbewältigung haben.