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Morbus Bechterew
- Messwerte für den Krankheitsverlauf - Klassifikations- und Diagnose-Kriterien

Schriftenreihe der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew, Heft 13
5. wesentlich erweiterte Auflage 2011 zusammengestellt von Prof. Dr. Ernst Feldtkeller, 72 Seiten.
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Buchdeckel von Morbus Bechterew Messwerte für den Krankheitsverlauf - Klassifikations- und Diagnosekriterien

Wenn ein Morbus-Bechterew-Patient regelmäßig in die Praxis eines Rheumatologen kommt, wird dieser hin und wieder Beweglichkeitsmessungen vornehmen, um zu kontrollieren, ob und wie rasch die Krankheit seit der letzten Untersuchung fortgeschritten ist. Solche Messungen sind Grundlage für die Beurteilung der Schwere des individuellen Krankheitsverlaufs und damit für Entscheidungen über die richtige Therapie. Auch in Studien zur Therapiewirksamkeit spielen sie eine wichtige Rolle.
Für die Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) hat sich eine international zusammengesetzte Gruppe von Wissenschaftlern, die „Assessment of SpondyloArthriitis international Society“ (ASAS) der Aufgabe unterzogen, einheitliche Beurteilungsmaßstäbe und Messverfahren zu erarbeiten, damit die Ergebnisse verschiedener Untersucher miteinander verglichen werden können. Die ASAS-Beschlüsse bilden eine wichtige Grundlade des vorliegenden Hefts.
Da bei der DVMB immer wieder von Patienten und auch von Ärzten angefragt wird, was denn ein bestimmter Messwert (z.B. der BASDAI, BASFI oder BASMI) bedeutet und wie er bestimmt wird, schien es an der Zeit, alle gängigen Messgrößen für die Spondylitis ankylosans in einem handlichen Heftchen zusammenzustellen.
Ergänzt wird das Heft durch inter-national vereinbarte Kriterien, die festlegen, was man unter einer Spondylitis ankylosans, einer Spondyloarthritis (entzündlichen Wirbelsäulenerkrankung) und einem entzündlichen Rückenschmerz versteht, da auf diese Kriterien ebenfalls immer wieder Bezug genommen wird.
Eine Reihe neuer Festlegungen ist in dieser Neuauflage berücksichtigt.