Über Mythen aufklären.

Internationaler Morbus-Bechterew-Tag 2026

Am 2. Mai ist Welt-Morbus-Bechterew-Tag. Auch in diesem Jahr nutzt die DVMB diesen Tag, um auf die Erkrankung aufmerksam zu machen. Rund um Morbus Bechterew halten sich bis heute viele hartnäckige Mythen – etwa, dass es sich um eine reine Männerkrankheit handelt oder nur die Wirbelsäule betroffen ist. 

Solche und ähnliche Annahmen tragen dazu bei, dass die Erkrankung häufig zu spät erkannt und nicht richtig eingeordnet wird. Mit einer Mythen-Kampagne möchte die DVMB am Welt-Morbus-Bechterew-Tag aufklären, verbreitete Fehleinschätzungen korrigieren und die Erkrankung bekannter machen. Eine breite Aufklärung kann dazu beitragen, die Diagnosezeit zu verkürzen.

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12 Mythen zu Morbus Bechterew

Datenschutzhinweis zur Umfrage

Die Teilnahme an unserer Umfrage erfolgt freiwillig und anonym. Es werden keine personenbezogenen Daten wie Name oder E-Mail-Adresse erhoben.

Für die Durchführung der Umfrage nutzen wir den externen Dienst LamaPoll (Lamano GmbH & Co. KG, Deutschland). Beim Aufruf der Umfrage werden technisch notwendige Daten (z. B. IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs) durch den Anbieter verarbeitet.

Die Daten werden ausschließlich zur Auswertung der Umfrage im Rahmen unserer Aufklärungsarbeit zu Morbus Bechterew verwendet.

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Fakt: Früher so gesehen, heute widerlegt: Bei der nicht‑röntgenologischen Form sind Frauen und Männer etwa gleich häufig betroffen. Bei der röntgenologischen Form sind Männer etwas häufiger (ca. 1,2–2:1).

Fakt: Der Verlauf ist individuell. Moderne Therapie, Bewegung, Haltungstraining und frühe Behandlung können helfen, Funktion, auf aufrechte Haltung und Beweglichkeit zu erhalten.

Fakt: Die Erkrankung beginnt meist vor dem 45. Lebensjahr, oft schon im jungen Erwachsenenalter oder bereits im Jugendalter.

Fakt: Morbus Bechterew betrifft nicht nur die Wirbelsäule. Es kann zu Entzündungen von Gelenken außerhalb der Wirbelsäule kommen vor allem Hüftgelenk und Kniegekenk, außerdem zu Sehnenansatzentzündungen, vor allem der Ferse, und zu Augenentzündungen im Bereich der Regenbogenhaut und Aderhaut, seltener auch Gefäßentzündungen. Besonders bei Frauen zeigen sich häufig Beschwerden außerhalb der Wirbelsäule, zum Beispiel an peripheren Gelenken oder Sehnenansätzen.

Fakt: Rückenschmerz ist typisch, aber nicht immer das erste Symptom. Anfangsbeschwerden können auch anderswo auftreten. Besonders bei Frauen zeigen sich anfangs oft Beschwerden an anderen Stellen, zum Beispiel an Gelenken oder Sehnenansätzen oder an der Halswirbelsäule und oberen Brustwirbelsäule.

Fakt: Nicht heilbar, aber gut behandelbar. Bewegung, Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente und Biologika können Beschwerden und Entzündung deutlich reduzieren. Gerade Biologika haben gerade in den letzten Jahrzehnten eine sehr effektive Behandlung möglich gemacht.

Fakt: Heutzutage ist das selten. Morbus Bechterew kann einschränken, aber viele Betroffene bleiben mit passender Behandlung und Bewegung mobil. Der Krankheitsverlauf ist individuell.

Fakt: Dauerhafte Schonung ist meist nicht hilfreich. Bewegung und Physiotherapie sind zentrale Bestandteile der Behandlung; entzündlicher Rückenschmerz bessert sich typischerweise durch Bewegung und nicht durch Ruhe.

Fakt: Schmerzen können sich unterschiedlich zeigen. Neben Rücken- und Gesäßschmerzen können auch Sehnenansätze, Gelenke oder andere Körperbereiche betroffen sein. Vor allem bei Frauen kann es auch zu flächiger Schmerzausbreitung kommen.

Fakt: Fatigue und Depressionen sind möglich und sollten ernst genommen werden.

Fakt: Aktivität und Verlauf bleiben individuell. Die Erkrankung kann zwar in jedem Stadium stehen bleiben, sie kann aber auch bei ungünstigen Lebensumständen auch nach langer ruhiger Zeit wieder aufflammen, selbst in weit fortgeschrittenem Lebensalter.

Fakt: Einschränkungen sind möglich, aber nicht zwangsläufig schwer. Viele Faktoren beeinflussen den Alltag: Krankheitsaktivität, frühe Diagnose, Bewegung, Therapie und Begleiterkrankungen.

Pressematerial

... zu unserer Mythen-Kampagne 2026

Zum Download

Was wissen Menschen über Morbus Bechterew?

Kabarettist Chin Meyer, Botschafter der DVMB, begibt sich mit Humor und Charme auf die Straßen, um Passanten zu befragen. Das Ergebnis: Ein spielerischer Kurzfilm, der nicht nur aufklärt, sondern auch zum Lachen bringt! Im Kurzfilm erfahren Sie mehr über Morbus Bechterew und die wichtige Arbeit der DVMB.



Aufklärung stärken, Wissen vermitteln

Die DVMB setzt sich dafür ein, die Erkrankung bekannter zu machen, da eine breite Aufklärung helfen kann, die Diagnosezeit zu verkürzen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung trägt dazu bei, den Verlauf positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.

Damit auch Betroffene selbst den Verlauf ihrer Erkrankung positiv beeinflussen können, sind verlässliche Informationen von großer Bedeutung. Die DVMB unterstützt sie dabei mit Fachvorträgen, Seminaren und praxisnahen Informationsangeboten.

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