Meldung

Internationaler Morbus-Bechterew-Tag 2026: hartnäckige Mythen über Morbus Bechterew/axSpA

Welt-Morbus-Bechterew-Tag 2026
DVMB startet Mythen-Bingo zur Aufklärung über Morbus Bechterew/axSpA

Am 2. Mai, dem Welt-Morbus-Bechterew-Tag, startet die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. (DVMB) eine bundesweite Mitmach-Aktion, um über verbreitete Mythen zur Erkrankung aufzuklären. Mit einem Online-„Mythen-Bingo“ können Interessierte abstimmen, welche falschen Annahmen ihnen im Alltag begegnen. Ziel ist es, Fehleinschätzungen sichtbar zu machen und die Diagnose von Morbus Bechterew zu verbessern.

In Deutschland leben rund 450.000 Menschen mit axialer Spondyloarthritis (axSpA), einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung, zu deren Formen auch Morbus Bechterew zählt. Vom Auftreten erster Symptome bis zur Diagnose vergehen im Durchschnitt fünf Jahre, bei Frauen sogar bis zu sieben Jahre. In dieser Zeit können unbehandelte Entzündungen bereits zu bleibenden Schäden an Wirbelsäule und Gelenken führen.

Rund um Morbus Bechterew/axSpA halten sich bis heute viele hartnäckige Mythen – etwa, dass es sich um eine reine Männerkrankheit handelt oder nur die Wirbelsäule betroffen ist. Solche und ähnliche Annahmen tragen dazu bei, dass die Erkrankung häufig zu spät erkannt und nicht richtig eingeordnet wird.

Das Mythen-Bingo greift zwölf verbreitete Aussagen auf und stellt sie zur Abstimmung. Alle Interessierten sind eingeladen, anzugeben, welche dieser Aussagen sie bereits gehört haben. Die Ergebnisse werden im Anschluss veröffentlicht.

Mit der Kampagne möchte die DVMB falsche Vorstellungen korrigieren, Wissen über Morbus Bechterew/axSpA vermitteln und die Erkrankung stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Eine breite Aufklärung kann dazu beitragen, die Diagnosezeit zu verkürzen.

Weitere Informationen sowie Pressematerial stehen Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung: www.bechterew.de/wmbt26

PM_wmbt_.pdf
134 KB

Herunterladen

Seite teilen