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A und O
Das A und O der Morbus-Bechterew-Therapie ist die regelmäßige Krankengymnastik. Die täglichen Bewegungsübungen werden am besten morgens durchgeführt, damit sie gleichzeitig gegen die Morgensteifigkeit und gegen die damit zusammenhängenden Schmerzen helfen.

Alltagsbewältigung
Die Mitarbeit des Patienten ist ein wesentlicher Teil der Therapie. Neben den regelmäßigen Bewegungsübungen beeinflusst auch das Verhalten im Alltag den Verlauf der Krankheit. Dazu gehört neben dem körperlichen auch das seelische Gleichgewicht. Viele Hinweise auf das richtige Verhalten am Arbeitsplatz und beim Autofahren sind ebenso wie die richtige Sitzhaltung und das richtige Liegen im Bett, in der Schriftenreihe Heft 1 beschrieben.

Ansprechpartner
Ansprechpartner in Fragen Morbus Bechterew ist das Kompetenznetzwerk der DVMB. Hier ist die größte Erfahrung mit dem Umgang der Erkrankung gebündelt. Eine der 500 örtlichen Gruppen ist auch in Ihrer Nähe.
 

Arztsuche
Welcher Arzt ist der Richtige? Wenn die Diagnose MB steht, ist ein internistischer Rheumatologe oder Orthopäde die erste Wahl. Wichtig ist es vor allem einen Arzt Ihres Vertrauens zu finden.

Atemübungen Eines der Risiken des Morbus Bechterew ist die Versteifung der Rippengelenke und dadurch die Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit durch das eingeschränkte Atemvolumen. Erst einmal eingetreten lässt sich dies kaum rückgängig machen. Daher ist Vorbeugen besser als Heilen.

Aufklärung
Beratung durch den Arzt, Physiotherapeuten oder die DVMB unter Berücksichtigung des Verhaltens im Alltag und verschiedener Therapiemöglichkeiten. Die beste Aufklärung über möglichen Krankheitsverlauf, Umgang und Alltagsbewältigung können langjährige Betroffene geben.

Auf keinen Fall ...
Unbedingt vermieden werden sollen starke Erschütterungen, einseitige Belastungen, Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko sowie Sportarten mit Kyphosierungsverstärkung (Buckelbildung).  

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Basismedikamente

"Basismedikamente" wie Methotrexat oder Sulfasalazin werden bei der Behandlung von Gelenkrheuma (Rheumatoide Arthritis) verwendet, weil sie aufgrund der langfristigen Wirkung die Basis der Therapie des Gelenkrheumas bilden. Bei der Behandlung des Morbus Bechterew ist der Begriff Basismedikamente irreführend, weil die langfristige Wirkung bei allgemeinem Befall der Wirbelsäule nicht nachgewiesen werden konnte.

Basiswissen

Die DVMB bietet, vor allen Dingen für Patienten die erst kurz ihre Diagnose erhalten haben, spezielle Seminare an.  Diese Seminare nennen sich "Morbus Bechterew – Basiswissen".

Behandlungsstrategie

Die Krankheit ist bis heute nicht heilbar. Daher muss die Behandlung ein Leben lang durchgeführt werden. Bei der Mehrzahl der Betroffenen ist eine Kombination von medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapieformen notwendig. Arzt, Therapeut und Patient spielen dabei eine gleichermaßen wichtige aktive Rolle. Stationäre Heilverfahren in einer Rheumaklinik bei einer erforderlichen Intensivbehandlung, Arztbesuche am Wohnort zur Überwachung des Krankheitsverlaufes und eigenverantwortliches Mitdenken und Handeln des Patienten sind unabdingbar. Dies gilt auch für Patienten, die nur mit Bewegungsübungen auskommen.

Berufsaussichten

Morbus Bechterew verurteilt den Patienten nicht zu lebenslanger Untätigkeit. Die Erfahrung zeigt, dass Betroffene vielerlei Berufe ausüben können, auch körperlich anstrengende. Wenn Sie Ihre Arbeit nicht mehr ausüben können oder Ihr Arzt Ihre derzeitige Tätigkeit für ungeeignet findet, gibt es viele Instanzen, die bei einer Umschulung oder ergänzender Berufsausbildung helfen.

Bewegung

Bechterewler brauchen Bewegung. Bewegung ist das oberste Gebot bei dieser Erkrankung. Hier stehen eine Reihe von Bewegungstherapieformen zur Verfügung. Im Vordergrund steht die tägliche häusliche Gymnastik. Einmal wöchentlich sollte Gruppengymnastik in einer der bundesweit 500 DVMB-Gruppen unter fachlicher Anleitung und Überwachung durchgeführt werden. Bei einer hohen Krankheitsaktivität oder stark eingeschränkter Beweglichkeit kann auch ärztlich verordnete Krankengymnastik gemäß Heilmittelverordnung in Anspruch genommen werden.

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Basismedikamente

"Basismedikamente" wie Methotrexat oder Sulfasalazin werden bei der Behandlung von Gelenkrheuma (Rheumatoide Arthritis) verwendet, weil sie aufgrund der langfristigen Wirkung die Basis der Therapie des Gelenkrheumas bilden. Bei der Behandlung des Morbus Bechterew ist der Begriff Basismedikamente irreführend, weil die langfristige Wirkung bei allgemeinem Befall der Wirbelsäule nicht nachgewiesen werden konnte.

Basiswissen

Die DVMB bietet, vor allen Dingen für Patienten die erst kurz ihre Diagnose erhalten haben, spezielle Seminare an.  Diese Seminare nennen sich "Morbus Bechterew – Basiswissen".

Behandlungsstrategie

Die Krankheit ist bis heute nicht heilbar. Daher muss die Behandlung ein Leben lang durchgeführt werden. Bei der Mehrzahl der Betroffenen ist eine Kombination von medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapieformen notwendig. Arzt, Therapeut und Patient spielen dabei eine gleichermaßen wichtige aktive Rolle. Stationäre Heilverfahren in einer Rheumaklinik bei einer erforderlichen Intensivbehandlung, Arztbesuche am Wohnort zur Überwachung des Krankheitsverlaufes und eigenverantwortliches Mitdenken und Handeln des Patienten sind unabdingbar. Dies gilt auch für Patienten, die nur mit Bewegungsübungen auskommen.

Berufsaussichten

Morbus Bechterew verurteilt den Patienten nicht zu lebenslanger Untätigkeit. Die Erfahrung zeigt, dass Betroffene vielerlei Berufe ausüben können, auch körperlich anstrengende. Wenn Sie Ihre Arbeit nicht mehr ausüben können oder Ihr Arzt Ihre derzeitige Tätigkeit für ungeeignet findet, gibt es viele Instanzen, die bei einer Umschulung oder ergänzender Berufsausbildung helfen.

Bewegung

Bechterewler brauchen Bewegung. Bewegung ist das oberste Gebot bei dieser Erkrankung. Hier stehen eine Reihe von Bewegungstherapieformen zur Verfügung. Im Vordergrund steht die tägliche häusliche Gymnastik. Einmal wöchentlich sollte Gruppengymnastik in einer der bundesweit 500 DVMB-Gruppen unter fachlicher Anleitung und Überwachung durchgeführt werden. Bei einer hohen Krankheitsaktivität oder stark eingeschränkter Beweglichkeit kann auch ärztlich verordnete Krankengymnastik gemäß Heilmittelverordnung in Anspruch genommen werden.

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Wie man sieht muss man bei den Über- und Unterschriften generell auf Kürze und Knackigkeit achten, weil man natürlich je nach Bildschirmgröße da sehr unschöne Umbrüche erhalten kann...

Dieses Modul ist ein einfacher Text mit Überschrift, der aber variiert werden kann

So kann der Text z. B. einen weißen oder einen grünen Hintergrund haben.

Oder man kann ihn leicht einrücken, so dass die Seite etwas lebendiger wird, vor allem wenn es längere Text-Passagen gibt.

xxx